Keynote bei KPMG Hamburg

Alles beginnt mit einer Story...

Einer meiner interessantesten Keynotes war bei der KPMG in Hamburg. Ich wurde als einer von zwei Speakern eingeladen etwas über Produktmanagement und Digitalisierung zu erzählen. Ganz getreu dem Motto "wie man das so macht". Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass vor mir der andere Sprecher dran war und mit klassischem Berater-Deutsch und entsprechenden Folien seinen Vortrag gehalten hat ...

Journey.

Nach seinem Vortrag wollte er mit dem Publikum ein wenig interagieren und hat eine Frage gestellt. "Was sagen Sie dazu?" Das Ergebnis: Niemand konnte auf diese Frage reagieren. Alle ruhig, irgendwie ein peinlicher Moment. Der Vortrag war viel zu abstrakt, niemand hat so richtig zugehört. Ich habe das währenddessen schon in den Augen der Zuschauerinnen und Zuschauer gesehen.

Mein Vortrag war anders gestrickt. Storytelling war wichtiger als Slides. Früher hatte ich immer Angst davor gehabt, dass ich das Event-Format damit nicht treffe und sich das Publikum fragt, was ich da eigentlich mache. Mit der Zeit durfte ich aber lernen, dass dieser Kontrast sehr erfrischend sein kann. Gerade wenn es um Themen rund um Digitalisierung geht, können konkrete Stories die Welt greifbar machen und die Menschen, die vor einem sitzen, verstehen was ich zu sagen habe.

Ich habe an diesem Tag über Digitalisierung in der Fahrrad-Industrie gesprochen. Welche Fehler in der Planung digitaler Funktionen gemacht werden und wie diese zu verhindern sind. Slides habe ich übrigens nur situativ eingesetzt, eigentlich waren sie nicht wichtig.

Result of Story.

Das Resultat hat mich an diesem Tag besonders gefreut. Viele kamen auf mich zu und haben Fragen gestellt, wollten mehr wissen und vor allem wissen, wie sie die Impulse bei sich umsetzen können. Das letzte Gespräch ist mir aber besonders in Erinnerung geblieben. Ein Mann hat sich in den Stories so wiedergefunden, dass er direkt eine Zusammenarbeit vorgeschlagen hat. Das ist die Power von starker Story-Kommunikation, sowohl auf der Bühne, wie auch intern in Projekten. Und ich gehe sogar noch einen Schritt weiter. Diese Art und Weise der Kommunikation sollte bei innovativen Themen auch im Selbstgespräch geführt werden.